Viewfinder — A Media Magazine
Super, Mann!
(BeG) Er meint ja nach wie vor, keiner hätte es bemerkt. Doch das ist mittlerweile Allgemeinbildung – wann immer Kollege Mika Robit sogar während der Mittagspause in seinem Büro bleibt, wann immer man sein Seufzen hören kann, obwohl der Laserkopierer röhrt, dann weiß die komplette Redaktion: Unser Comicfinder steht vor schier unüberwindlichen Problemen (das tut er allerdings ausdauernd und in Serie).
Dann lassen wir ihn andächtig in seinen treuen Bilderheftchen blättern. Hier sucht er Trost, hier sucht er Rat, hier sucht er Zuspruch. Sprechblasen sind sein Dipl.-Psych., sein Orakel, seine Kabbala. Diesmal scheint es ernst zu sein, denn er holt sich sogar Hilfe beim Stählernen.
Superman, erdacht von Joe Shuster und Jerome „Jerry“ Siegel Anfang der 1930er, war ja aus dem Stand ein energischer Problemlöser. Der Muskli stemmte Stahlträger, sprang über 20-stöckige Hochhäuser oder überholte einen Schnellzug. Whoooosh! Und er war kugelsicher.Später erst lernte er fliegen, superpusten und bekam mächtige Gegner mit Mengenrabatt.
Es hat sich viel getan im Supieversum. Wie auch im Hause Robit, nach der Lektüre der Superman-Story Was wurde eigentlich aus dem Mann von Morgen?, die gerade bei der Panini Verlags GmbH in Nettetal-Kaldenkirchen erschienen ist.
Vor wenigen Minuten will jemand Mika Robit übrigens mit abwesendem aber glücklichem Grinsen gesehen haben.
Ein tierischer Puschelkrimi (BeG) Herr Pinkas hat nur noch eins im Kopf: Er möchte ein besonders erfolgreicher Detektiv werden. Das Zeug dazu hat er tatsächlich. Er kann sich konzentrieren, er beobachtet scharf, er entdeckt Zusammenhänge. Wenn es haarig wird, kann er außerdem diese beeindruckende amtliche Wichtigstimme aufsetzen. In solchen Momenten zittert sein buschiger Schwanz vor Erregung. Wie meinen? Buschiger Schwanz? Nun ja, Herr Pinkas ist ein Eichhörnchen. Allerdings ein besonders gewitztes Eichhörnchen. Gerade hat er sich selbst zum Walddetektiv befördert und will Kaninchen, Mäusen und Fröschen helfen, wenn sie in Bedrängnis geraten. Die Hamburger Autorin Angelika Scharf hat ihn zum Titelhelden der spannenden und humorvollen Kindergeschichte Der Walddetektiv gemacht. Ein Team vom Schifferstadter Medienhaus Galteor Kommunikation produziert diesen Walddetektiv zurzeit als Softwarebuch für Apples TrendyHandy, das iPhone. Hier kann man sich auf Hörbuch-Art gemütlich vorlesen lassen, wie Sherlock Pinkas das lila Geheimnis löst; auf dem Display kann man zeitgleich aber auch selbst mitlesen. Umgeblättert wird per Fingertipp. Illustrationen von Merrit Scziececk stimmen auf die einzelnen Kapitel ein. Und wer aufmerksam lauscht, braucht im anschließenden Quiz nur zehn nicht allzu knifflige Fragen richtig zu beantworten und wird vielleicht sogar Ehren-Pinkas. Ab August 2010 ist Der Walddetektiv bei iTunes erhältlich. „Angelikas tierischer Puschelkrimi hat mich sofort bezaubert“, Harald Helmut Weiss, App-Herausgeber bei Galteor Kommunikation und Chefredakteur von Viewfinder – A Media Magazine, ist begeistert. „Ich sehe das als Pilotepisode. Das Ganze hat Serienpower.“ Waldemar Heisstuhl nahm für den Viewfinder die Fährte von Herrn Pinkas auf und verfolgte den Weg des putzigen Schnüfflers, von der Erzählung bis zum iPhone-Programm. Geduldig befragte er Augenzeugen. Jetzt legt er ein umfangreiches Dossier vor. Ein Förster auf Abwegen Zwar hat sich die kleine Marie schon lange sehnlichst gewünscht, im Wald mal einen echten Heinzelmann aufzustöbern, aber als sie dann dem drollig-trolligen Pit begegnet, kommt sie doch erstmal ins Stottern. Denn der ist tatsächlich ein Heinzelmann. Und damit beginnen Maries aufregende Erlebnisse gerade erst. Pit besitzt einen mächtigen Zauberkristall. Kaum berührt Marie den, wird sie auf Wichtelgröße geschrumpft. Diese Story, Der Zauberkristall, hat der Saarländer Bodo Marschall geschrieben. Illustriert von Christoph Semmelrodt erschien sie als abenteuerliches Vorlese-Bilderbuch im edaphon-Verlag. Es ist ein Prachtband geworden. Nun ist Marschall allerdings nicht Schriftsteller von Beruf sondern Förster. Leidenschaftlich engagiert er sich, um Kindern und Jugendlichen Wissenswertes über seine geliebte Natur zu vermitteln. Er tut das auf ausgesprochen mitreißende Weise. Er denkt sich Geschichten aus von tanzenden Raupen, bärenstarken Ameisen, von Kobolden, Feen und Wunschwaldwichteln. Und eben von Marie und dem Heinzelmann Pit. Er verpackt komplexe biologische Vorgänge in bezaubernde Waldmärchen. |
(BeG) Herr Pinkas hat nur noch eins im Kopf: Er möchte ein besonders erfolgreicher Detektiv werden. Das Zeug dazu hat er tatsächlich. Er kann sich konzentrieren, er beobachtet scharf, er entdeckt Zusammenhänge. Wenn es haarig wird, kann er außerdem diese beeindruckende amtliche Wichtigstimme aufsetzen. In solchen Momenten zittert sein buschiger Schwanz vor Erregung.
Zwar hat sich die kleine Marie schon lange sehnlichst gewünscht, im Wald mal einen echten Heinzelmann aufzustöbern, aber als sie dann dem drollig-trolligen Pit begegnet, kommt sie doch erstmal ins Stottern. Denn der ist tatsächlich ein Heinzelmann. Und damit beginnen Maries aufregende Erlebnisse gerade erst. Pit besitzt einen mächtigen Zauberkristall. Kaum berührt Marie den, wird sie auf Wichtelgröße geschrumpft. 